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  • AutorenbildMoritz Promny

Startchancenprogramm hilft gezielt benachteiligten Schülerinnen und Schülern

  • Schwarz-Rot muss Programm bestmöglich umsetzen

  • Bildungserfolg darf nicht von Herkunft abhängen

  • 320 Schulen in Hessen werden gefördert


Moritz Promny, bildungspolitischer Sprecher der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, hat die Landesregierung aufgefordert, das Startchancenprogramm für Hessens Schulen ohne Einschränkungen umzusetzen. „Das Startchancenprogramm fördert gezielt Schülerinnen und Schüler aus bildungsfernen Schichten oder mit Migrationshintergrund und geht damit gegen die Ungerechtigkeit vor, dass der Bildungserfolg noch zu stark von der sozialen Herkunft abhängt. Jetzt muss die schwarz-rote Landesregierung auch den Willen zeigen, das Programm bestmöglich umzusetzen“, erklärt Promny mit Blick auf die 320 von bundesweit 4000 Schulen, die in Hessen gefördert werden sollen. Das Startchancenprogramm ist heute Thema einer Debatte im Landtag. 

„Leider vermittelt die Landesregierung den Eindruck, dass sie nur halbherzig hinter dem Programm steht. Der Kultusminister hat nicht nur die beteiligten Schulen lange im Unklaren gelassen, er spricht auch vom begrenzten Ausmaß und geringen Wirkungsgrad, obwohl die schulscharfe Auswahl ein Erfolgsmerkmal des Programms ist“, kritisiert Promny. „Der Wirkungsgrad für die betroffenen Schülerinnen und Schüler bestimmt sich nicht dadurch, dass allen ein bisschen geholfen wird. Vielmehr wird denen, die es benötigen, ganz besonders geholfen. Dabei werden die eingesetzten Ressourcen effizient genutzt, indem eben nicht das Gießkannenprinzip angewandt wird.“ Der Erfolg des Programms messe sich am Ende daran, wie sehr den einzelnen betroffenen Schülern geholfen werde.

Promny betont: „Die Ergebnisse der PISA-Studie und weiterer Bildungsstudien haben gezeigt, dass der Handlungsdruck im Bildungsbereich noch nie so groß war wie jetzt. Die Leistungen von Schülerinnen und Schülern in den Basiskompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen weisen bedenkliche Defizite auf. Deshalb braucht es verbesserte Bildungschancen: Sie verbessern nicht nur die individuellen Aufstiegschancen, sondern stärken auch die Wirtschaft und sichern damit Wohlstand.“

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