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  • AutorenbildMoritz Promny

Freie Demokraten fordern einen Taser für jede Polizeistreife

  • 190 Geräte von Schwarz-Rot reichen nicht aus

  • Hessen benötigt mindestens 1000 Taser

  • Polizeikräfte besser schützen


Moritz Promny, innenpolitischer Sprecher der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, hat die Landesregierung heute im Landtag aufgefordert, die hessische Polizei flächendeckend mit Tasern auszustatten. „Die schwarz-rote Landesregierung hat zugesagt, dass bis Mitte dieses Jahres 190 Taser zur Verfügung stehen. Das reicht bei weitem nicht aus, um unsere Polizistinnen und Polizisten ausreichend zu schützen. Jede Polizeistreife muss im Einsatz in ihrem Fahrzeug einen Taser mitführen. Das bedeutet konkret, dass mindestens 1000 Taser vorhanden sein müssen“, erklärt Promny.  Vor dem Hintergrund steigender Zahlen von Angriffen auf Polizeikräfte – im Jahr 2023 wurde mit 5.056 betroffenen Einsatzkräften ein Höchststand in Hessen erreicht – bedürfe es eines wirksamen Schutzes der Polizistinnen und Polizisten. Vor diesem Hintergrund haben die Freien Demokraten die Forderung nach einer flächendeckenden Taser-Ausstattung zu ihrem Schwerpunkt der aktuellen Sitzungswoche des Landtags gemacht.

„Die Polizei schützt unser aller Freiheit und Sicherheit, aber ihre Einsätze sind oft damit verbunden, dass sie sich zwangsläufig selbst in Gefahr bringt. Der Staat hat daher die Pflicht, der Polizei wirksame Einsatzmittel zur Verfügung stellen: Der Taser ist ein effektives Mittel“, erläutert Promny. Das Distanz-Elektroimpulsgerät, wie der Taser offiziell heißt, diene nicht nur dem Selbstschutz der Beamtinnen und Beamten, sondern stelle auch ein milderes Mittel im Vergleich zur Schusswaffe dar. „Taser lösen bedrohliche Situationen schnell und möglichst folgenlos auf. Das hat sich vor allem bei Messerangriffen bewährt.“ Die abschreckende und präventive Wirkung von Tasern sei bestätigt, ergänzt Promny. „In den meisten Fällen reicht die bloße Androhung eines Taser-Einsatzes aus, um die Situation zu deeskalieren.“

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