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  • Moritz Promny

Chance auf niedrigschwelliges Impfangebot vertan

  • Freie Demokraten halten mobile Impfteams an Schulen für sinnvoll

  • Hessen bleibt hinter anderen Bundesländern zurück

WIESBADEN – „Wieder eine Chance vertan, ein niedrigschwelliges Impfangebot zu machen“ – mit diesen Worten kommentiert Moritz PROMNY, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, die Nachricht, dass Hessen im Kampf gegen das Corona-Virus derzeit keinen Einsatz mobiler Impfteams an Schulen plant. „Dass der Kultusminister darauf verweist, dass die Schülerinnen und Schüler ja schon jetzt in ein Impfzentrum gehen könnten, ist zu kurz gesprungen. Die Empfehlung der STIKO für Jugendliche ab zwölf Jahren wurde gerade erst abgegeben, und ein Teil der Zielgruppe ist zurzeit gerade im Urlaub“, erinnert Promny. „Es ist unverständlich, dass Hessen hinter anderen Bundesländern zurückbleibt und auf den Einsatz mobiler Impfteams an Schulen verzichten will. Ein solcher Einsatz wäre ein guter Baustein zur Pandemiebewältigung, um Schulen auf den Herbst und Winter vorzubereiten.“

Promny erinnert daran, dass schon Generationen von Schülern in ihren Schulgebäuden gegen andere Krankheiten geimpft wurden. „Da sollte es doch auch jetzt möglich sein, ein Team zwecks Impfung interessierter Schülerinnen und Schüler in die Schulen zu schicken, anstatt einen Klassenausflug ins Impfzentrum zu planen oder die Jugendlichen einzeln dorthin oder in eine Arztpraxis zu schicken“, betont Promny.

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